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Ein Lichtblick in der Krebsforschung? Englische Wissenschaftler nahmen für eine Studie die Auswirkung von Cannabidiol auf das Tumorwachstum bei Krebspatienten unter die Lupe. Das Ergebnis: vielversprechend! In 92 % der 119 Fälle kam es zu deutlichen klinischen Reaktionen. Die Einnahme von CBD konnte in vielen Fällen positive Effekte mit sich ziehen und verbesserte den Allgemeinzustand von Probanden. Nebenwirkungen auf das CBD blieben in allen Fällen aus.

Studie über Wirksamkeit von CBD macht Hoffnung

Bislang führten Wissenschaftler die meisten Studien über die Wirksamkeit von Cannabidiol bei einer Krebserkrankung im Reagenzglas oder an Tieren durch. Englische Wissenschaftler hatten pharmazeutisches, synthetisches CBD hingegen direkt an Probanden getestet und gewährten unlängst Einblicke in die Testberichte. Die gute Nachricht: Das Ergebnis brachte einen Hoffnungsschimmer mit sich, hatten die Wissenschaftler doch in 92 % der 119 Fälle deutliche klinische Reaktionen an Studienteilnehmern beobachten können.

So lief die CBD-Studie an Menschen ab

Rückblickend nahmen 119 Krebspatienten mit soliden Tumoren pharmazeutisches, synthetisches Cannabidiol in öligen Tropfen ein. Die Konzentration lag bei fünf Prozent. Ein Tropfen enthielt 1 mg synthetisches CBD in Form eines neutralen Öles. Die Probanden nahmen das CBD-Öl an drei aufeinander folgenden Tagen zu sich im Anschluss daran folgte eine dreitägige Pause. Was die Menge betraf, so lag diese im Durchschnitt bei 10 mg pro Tag. Die exakte Dosierung hing freilich vom Status der Erkrankung ab. Die minimale Anwendungsdauer betrug sechs Monate. Auf eigenen Wunsch erhielten 28 Personen nur CBD als Behandlungsmaßnahme; andere Patienten nahmen zusätzlich das Cannabinoid-haltige Medikament “Sativex” oder auch andere Medikamente ein.

Aufschlussreiche Anhaltspunkte für Forschung

Die Krebs-Studie unterstreicht, dass sich zirkulierende Tumorzellen bei manchen Patienten verringerten. In anderen Fällen nahm die Tumorgröße ab, wie wiederholte Scans bestätigten. Obwohl sich in 92 % der Fälle Verbesserungen einstellten, heißt das nicht, dass CBD DAS natürliche Wundermittel gegen Krebszellen ist. Dennoch stellen die Ergebnisse wichtige und interessante Anhaltspunkte für weitere Studien der Krebsforschung dar. Zudem berichteten viele Krebspatienten, wie sie mithilfe von CBD als natürlich ergänzende Behandlungsmethode ihren Appetit steigern und ihre Übelkeit lindern konnten; und das alles ohne Nebenwirkungen in Bezug auf CBD.

Therapie-Option bei Brustkrebs und Hirntumor

Nach der Untersuchung verschiedener Krebsarten kamen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass CBD eine potenzielle Therapie-Option für Patienten speziell bei Brustkrebs oder Glioblastom sei. Vor allem dann, wenn konventionelle Therapien keine Wirkung zeigen würden. Zwar ist CBD bei Brustkrebs und Glioblastomen (bösartiger Hirntumor) sowie bei allen anderen Formen von Krebs keine Alternative zur herkömmlichen Krebstherapie, aber durchaus eine natürlich ergänzende Behandlungsmethode.

Beitrag:

Wir bedanken uns an die Redaktion von Voll im Leben für diesen Artikel

Mehr zur Studie:

https://www.leafly.de/krebs-studie-zur-wirksamkeit-von-cbd/

https://www.hanf-magazin.com/medizin/cannabinoide/cbd-in-der-medizin/aktuelle-studie-zur-wirksamkeit-von-cbd-bei-krebs

https://freie-medien.tv/studie-erstmalig-cbd-an-krebspatienten-erfolgreich-getestet/

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