Welche Nebenwirkungen hat CBD?

Nebenwirkungen von CBD (Cannabidiol)

Die Redewendung “Keine Wirkung ohne Nebenwirkung” dürfte bekannt sein. Die Frage nach den Nebenwirkungen stellt sich natürlich auch in Bezug auf CBD. Im Internet ist immer wieder zu lesen, dass es keine CBD Nebenwirkungen gibt. Wir finden jedoch, dass es sich dabei um eine Aussage handelt, welche ein bisschen zu optimistisch ist. Denn ein paar CBD Nebenwirkungen gibt es schon. Denn zunächst stellt sich natürlich die Frage, zu welchem Zweck das CBD überhaupt eingenommen werden soll. Handelt es sich bei weiteren Effekten dann um CBD Nebenwirkungen? Wir klären in diesem Ratgeber auf.

Inhaltsverzeichnis:

Welche Nebenwirkungen hat CBD (Cannabidiol)?

Welche Nebenwirkung hat CBD?

CBD bei Krankheiten

CBD wird inzwischen bei zahlreichen Erkrankungen und anderen Beschwerden eingesetzt. So können mittlerweile sogar Krebspatienten von dem CBD-Konsum profitieren. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass die Einnahme von CBD nicht durch den Arzt verordnet wurde. Vielmehr handeln die Patienten in Eigeninitiative. Dennoch ist es sehr wichtig, dass der behandelnde Arzt vor der Einnahme konsultiert wird, wenn die Frage nach CBD Nebenwirkungen aufkommt. Das betrifft vor allem Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten oder wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden. Gemeinsam mit dem Arzt können mögliche Wechselwirkungen oder CBD Nebenwirkungen bereits im Vorfeld besprochen werden.

Was gilt als CBD Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen die beim Konsum von CBD auftreten können

Nebenwirkungen von CBD (Cannabidiol)

Das Wirkungsspektrum von CBD ist sehr breit aufgestellt. Es soll unter anderem die Angst lösen, entspannen, den Appetit zügeln, das Einschlafen verbessern und vieles mehr. Zunächst sollte sich der Anwender die Frage stellen, was mit der Einnahme von CBD erreicht werden soll. Erst danach lässt sich eine konkrete Aussage zu den CBD Nebenwirkungen treffen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind innerlich etwas unruhig und wollen deshalb einige Tropfen CBD einnehmen. Nach der Einnahme werden Sie ruhiger und Sie schaffen es, sich zu entspannen. Sie haben also mit der Einnahme exakt das erreicht, was Sie wollten. CBD weist aber noch weitere Wirkungswiesen auf. Zum Beispiel kann es appetitzügelnd wirken. Wenn Sie also die Tropfen einnehmen, um die innere Unruhe zu behandeln und dann plötzlich keinen Appetit mehr verspüren, leiden Sie dann unter CBD Nebenwirkungen? Das ist in der Tat schwer zu sagen. Um uns mit den CBD Nebenwirkungen zu beschäftigen, wollen wir diese Effekte außen vor lassen. Stattdessen wollen wir erläutern, welche CBD Nebenwirkungen in verschiedenen Studien beobachtet wurden.

Bekannte CBD Nebenwirkungen

Im Allgemeinen hält sich der Eindruck, dass es keine CBD Nebenwirkungen gibt. Und es gibt auch durch Grund zu der Annahme, dass der Konsum kaum mit CBD Nebenwirkungen verbunden ist. In zahlreichen Studien wurde die Einnahme von CBD unglaublich hoch dosiert. Und dabei sind keine negativen CBD Nebenwirkungen ans Licht gekommen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine zu 100 Prozent verlässliche Information, für die es ebenfalls gut Gründe gibt.

Die Untersuchung mit Zebrafischen

In Brasilien wurden Zebrafischen ziemlich hohe Dosen CBD verabreicht, um sowohl die Leistung der Fische, als auch möglichen CBD Nebenwirkungen zu untersuchen. In diesen Studien wurden regelmäßige Trainings mit den Zebrafischen durchgeführt. Dabei wurde dann festgestellt, dass die Fische zum einen weniger Angst haben und dass ihr Gehirn nach der regelmäßigen Einnahme schlechter funktionierte, was für CBD Nebenwirkungen gehalten werden konnte. Einer weiteren Gruppe von Zebrafischen verabreichte man über einen längeren Zeitraum Koffein, wobei die anschließenden Negativ-Effekte geringer ausfielen.

CBD Nebenwirkungen können nicht zugeordnet werden

Da stellt sich nun die Frage, was uns das Ganze sagt. Besonders aussagekräftig mag das Ergebnis dieser Studien nicht sein, da es sich um Versuche an Zebrafischen handelt und diese Studie wie alle anderen Tierstudien auch, nicht zu 100 Prozent auf den Menschen übertragbar ist. Zudem wirkt CBD entspannend, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass die Zebrafische nicht ihr volles Pensum an Konzentration ausschöpfen konnten. Zumindest wird dieser Anschein erweckt, wenn man sich leistungsfähigeren “Koffein-Fische” anschaut. Somit kamen die Forscher nicht eindeutig zu dem Entschluss, dass es sich dabei um CBD Nebenwirkungen handelt.

CBD-Konsum in der Schwangerschaft

CBD Nebenwirkungen in der Schwangerschaft

Es heißt, dass die Schutzfunktionen der Plazenta sowie morphologische und physiologische Eigenschaften durch die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft beeinflusst werden könnten.

Beim Konsum während der Schwangerschaft könnte man tatsächlich von CBD Nebenwirkungen sprechen. Forscher stellten Zell-Experimente an und stellten dabei fest, dass sowohl das Breast-Cancer-Resitance-Protein, als auch das P-Glykoprotein durch die Einnahme von CBD beeinflusst wurden. Beide Proteine haben Auswirkungen auf die korrekte Funktionsweise der Plazenta, weshalb von der CBD Einnahme während der Schwangerschaft abgeraten wird. Das betrifft auch potentielle CBD Nebenwirkungen, welche durch kleinste Dosen hervorgerufen werden können. Es heißt, dass die Schutzfunktionen der Plazenta sowie morphologische und physiologische Eigenschaften durch die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft beeinflusst werden könnten.

Kaum CBD Nebenwirkungen bei normalem Gebrauch

Aus einer Metastudie ging hervor, dass CBD Tropfen vermutlich keine gesundheitlichen Einschränkungen für Mensch und Tier mit sich bringen. Zudem weisen mehrere Studien darauf hin, dass CBD bei nicht toxischen Zellen weder die Nahrungsaufnahme verändert, noch toxisch wirkt. Außerdem hat CBD wohl auch keinen Einfluss auf Blutdruck, Herzfrequenz und anderen physiologischen Messwerten. Und auch die Leistungen im Magen-Darm-Trakt wurden laut dieser Studien durch die Einnahme von CBD nicht negativ beeinflusst. Bei nicht transformierten Zellen handelt es sich übrigens um normal funktionierende Zellen, welche weder entartet sind, noch unter DNA-Schäden leiden. Bei transformierten Zellen handelt es sich beispielsweise um Krebszellen.

In Bezug auf potentielle CBD Nebenwirkungen, drücken sich die Forscher stets vorsichtig aus und formulieren ihre Aussagen im Konjunktiv. Es gibt schließlich noch keine Langzeitstudien, weshalb bis dato niemand verbindliche Aussagen treffen möchte, welche sich letztendlich als falsch herausstellen könnten.

CBD Nebenwirkungen zusammengefasst

Die in Brasilien untersuchten Zebrafische waren nicht im Stande unter dem dauerhaften Einfluss von CBD ein erfolgreiches Training zu absolvieren. Dies lag daran, dass sie sich später nicht mehr so gut an die Trainings-Sessions erinnern konnten. Durch die Zugabe von Koffein wurde dieser Effekt vermindert. Diese durchgeführte Studie kann nicht ohne Einschränkungen auf den Menschen übertragen werden. Schwangere sollten auf den Konsum von CBD verzichten, da die Proteinkonstellation verändert wurde. In weiteren Studien wurde der Fokus auf Mega-Dosen gelegt, welche Epilepsiepatienten verabreicht wurden. Der Ursprung der auftretenden Nebenwirkungen wie Durchfall oder Schläfrigkeit konnte jedoch nicht eindeutig dem Konsum von CBD zugeordnet werden. Und in einer Metstudie gehen die Forscher davon aus, dass der Konsum von CBD keine negativen Auswirkungen auf intakte Zellen hat. Gastroenterale und physiologische CBD Nebenwirkungen konnten weitestgehend ausgeschlossen werden.

Quellenangabe und weiterführende Links

Bericht – World Health Organization: http://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf

3 Kommentare

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  1. […] Insgesamt herrscht die Meinung vor, dass die Einnahme von CBD-Öl keinerlei Nebenwirkungen verursacht. Grund sind Studien, in deren Rahmen mit sehr hohen Dosen gearbeitet wurde und sich bei den Patienten keinerlei unerwünschte Begleiterscheinungen zeigte. Im normalen Gebrauch ist das tatsächlich zu. Trotzdem müssen Sie zum beispielsweise bei der Einnahme über potenzielle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten informiert sein. Welche Neben- und Wechselwirkungen auftreten können, lesen Sie hier! […]

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