Unter dem Begriff Palliativmedizin versteht man eine ganzheitliche Behandlung von Patienten, die an einer fortschreitenden Erkrankung leiden und nur noch eine begrenzte Lebenszeit haben. Die Erkrankung ist in der Regel unheilbar. Im Vordergrund der Palliativmedizin steht die Linderung von Schmerzen und Beschwerden, um eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Tod zu erhalten. 

Es gibt eine Reihe von Beschwerden und Symptomen, die den Palliativpatienten in seinem Krankheits-Alltag sehr belasten. Bei diesen Symptomen haben die Mediziner erkannt, dass eine Behandlung mit CBD eine gut verträgliche Therapiealternative ist. Sie führt dazu, dass der Patient weitgehend Linderung erfährt und die Symptome bestmöglich unter Kontrolle sind.

 

Begleiterkrankungen und Beschwerden im Zusammenhang mit unheilbaren Erkrankungen oder Krankheiten im Endstadium sind:

  • Schmerzen, meist chronischer Natur
  • Angst und Angstzustände, sowie innere Unruhe
  • Luft- und Atemnot
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Kraftlosigkeit
  • Depressionen und Antriebslosigkeit

 

CBD bei Tumorerkrankungen

Zu den häufigsten Beschwerden bei Patienten mit Tumorerkrankungen zählen Schmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und Ängste. 

Hier kann die Einnahme von CBD Öl lindernd wirken. Die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekte von CBD führen zu mehr Lebensqualität bei Krebspatienten.

Die Linderung der Schmerzen ist in erster Linie auf die entzündungshemmende Wirkung zurückzuführen. Sowohl die Erkrankung selber als auch die Behandlung, beispielsweise eine Chemotherapie, kann sehr schmerzhaft sein. Krebspatienten leiden häufig an Entzündungen, Druck auf innere Organe und Nervenschmerzen durch Nervenverletzungen. 

Daher ist CBD zur Schmerzlinderung bei Patienten im Endstadium interessant.

 

Aktuell gibt es medizinische Ansätze, CBD mit anderen Therapiemöglichkeiten, Chemotherapie, Strahlentherapie zu kombinieren. Man hat erkannt, dass CBD nicht nur die Begleiterscheinungen einer Chemotherapie abschwächt, sondern auch die Wirksamkeit erhöht. 

Die Forschung führt das auf eine Schwächung des Reparaturmechanismus einer Krebszelle, die durch Kombination mit Cannabinoide wesentlich anfälliger für eine aggressive wirkende Chemotherapie ist.

 

Eine weitere Folge von Chemotherapie und Strahlentherapie sind die häufig auftretenden schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut. Die entzündungshemmende Eigenschaft von CBD kann bei einer Mukositis die Entzündung und die Schmerzen lindern.

Was die Wirkung von CBD direkt auf Krebs- und Tumorzellen betrifft, wird weltweit geforscht und die ersten Forschungsergebnisse lassen Optimismus aufkommen.

Einige Studien belegen, dass CBD das Wachstum von Leukämiezellen, Krebszellen bei Gebärmutterhalskrebs, Brust- und Prostatakrebs hemmt. Interessant für die Zukunft sind auch Studien, bei denen man erkannt hat, dass durch Einsatz von Cannabinoiden der Zelltod einer erkrankten Krebszelle ausgelöst wurde. Es wird auch vermutet, dass CBD über eine angiogenetische Eigenschaft verfügt. Dabei wird das Andocken von Krebszellen an Blutgefäße verhindert und den Krebszellen wird die unmittelbare Nahrungsgrundlage entzogen.

 

CBD gegen Übelkeit und Erbrechen

Bei Tumorpatienten kommt es häufig zu Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen. Diese Folgen sind nicht nur typische Begleiterscheinungen einer Chemotherapie, sondern auch Entwicklungsfolgen einer fortschreitenden Tumorerkrankung. 

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Es können Stenosen im Magen-Darm Trakt sein, metabolische Entgleisungen, eine Erhöhung des Hirndrucks oder die Folgen von Angst. Neben Chemotherapie kann auch die Strahlentherapie zur Übelkeit führen. Manche Patienten reagieren auch auf die Einnahme von Opioiden mit Übelkeit.

 

Bei palliativen Krebspatienten sind die Erfahrungen mit der Einnahme von CBD durchweg gut. Die Patienten verspüren nach der Einnahme zumeist deutlich weniger Übelkeit und auch der Drang zum Erbrechen wird gelindert.

 

CBD bei Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

Häufig haben Krebspatienten kaum bis gar keinen Appetit. Zum einen wird durch die Chemotherapie der Geschmackssinn verändert, zum anderen verliert der Patient durch dauernde Übelkeit die Lust am Essen. 

Die Folgen sind verheerend. Der Patient verliert weiter an Gewicht und Kraft. Beides braucht der Erkrankte jedoch im Kampf gegen den Krebs. Daher ist es wünschenswert, dass der Patient wieder essen kann, kein oder nur wenig Gewicht verliert und zu Kräften kommt.

Auch hier ist CBD hilfreich, da es positiv auf die CB1-Rezeptoren wirkt. 

Jedoch muss man hinzufügen, dass der appetitanregende Faktor eher dem THC zugeschrieben wird. Trotzdem wirkt das CBD, wie bereits beschrieben der allgemeinen Übelkeit entgegen und führt so zu einem besseren Wohlbefinden und somit wieder zu mehr Appetit.

 

CBD bei Angst und Unruhe von Palliativpatienten

Gerade Angst und Unruhe ist beim Palliativpatient ein ernstzunehmender Faktor, der seinen angegriffenen Allgemeinzustand deutlich verschlechtern kann. Cannabidiol ist neben dem psychoaktiv wirkenden THC eines von mehr als 100 Cannabinoiden, die Angst und Angstzustände abmildern können. Viele Erkenntnisse über die Wirkungsweise von CBD bei Angstzuständen basieren aktuell noch auf Tierversuchen. Jedoch ist sich die Forschung sicher, dass CBD eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Palliativpatienten spielen kann. Auch hat man erkannt, dass CBD beruhigend wirkt, so dass sich der Allgemeinzustand des Erkrankten verbessert.

 

CBD bei chronischen Schmerzen

Gerade in der Palliativmedizin kann CBD wirksam bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden. Die Forschung nimmt sogar an, dass Cannabinoide eine neue Klasse von Therapeutika darstellen, die ohne Nebenwirkungen bei chronischen Schmerzen angewandt werden können. Am häufigsten kommen chronische Schmerzen bei Rheuma-Patienten, Patienten mit spastischen Muskelkrämpfen und Krebspatienten vor. Die Einnahme von starken Schmerzmitteln ist bei diesen Patienten oft Teil des täglichen Lebens geworden. Meist werden starke Schmerzmittel eingesetzt, die mit starken Nebenwirkungen einhergehen.

 

CBD wirkt sowohl schmerzstillend als auch entzündungshemmend. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf die Schmerzweiterleitung der Nerven aus. Schmerzimpulse werden gehemmt und dadurch wird die Schmerzempfindlichkeit gesenkt. Schlussendlich kann durch die Gabe von CBD die Einnahme von herkömmlichen, mit vielen Nebenwirkungen einhergehende, Schmerzmittel gesenkt werden, 

 

CBD bei HIV/Aids

HIV Patienten leiden häufig, ebenso wie Tumorpatienten, unter Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Auch kommt es durch die HIV-Medikamente häufig zu Übelkeit und Erbrechen. Der ohnehin geschwächte Patient baut weiter an Gewicht ab, eine Abwärts- schleife, die es zu durchbrechen gilt. 

Wie auch bei Tumorpatienten kann CBD appetitsteigernd wirken und den Gewichtsverlust stoppen.

Eine andere positive Wirkung von CBD ist die Hemmung der Symptome der Immunschwäche, die mit der HIV Erkrankung einhergehen. Die HIV Patienten konnten die durch Entzündung auftretenden Folgen der Erkrankung erfolgreich behandeln und somit ihren allgemeinen Gesundheitszustand stabilisieren und verbessern. 

Auch die beruhigende Wirkung von CBD hilft den Patienten, mit ihrer Erkrankung besser umzugehen.

 

CBD bei Demenz und Alzheimer

Die Behandlung von Alzheimer und Demenzpatienten gehört auch zur Palliativmedizin. Alzheimer ist eine komplexe Erkrankung des Gehirns, deren Entstehung bislang noch nicht eindeutig geklärt ist. Die medizinische Forschung geht jedoch davon aus, dass CBD den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann, da Cannabidiol unterschiedliche Effekte auf den Alterungsprozess des Gehirns zeigt.

CBD hemmt nicht nur Entzündungen und fördert das Wachstum von Nervengewebe. Es beruhigt den Patienten in Zuständen der Verwirrtheit, die schubweise auftreten können und gleicht Stimmungsschwankungen aus.

 

Quellen:

Leafly – das Wissenportal über Cannabis als Medizin
Artikel von Maja Falckenberg, Hamburg “Cannabinoide in der Palliativmedizin”, erschienen https://www.palliativ-portal.de/images/pdf/thc.pdf

Die Suche nach CBD-Ölen bei dm und Rossmann erwies sich bis vor Kurzem noch als erfolgreich. Mittlerweile ist sie sowohl im stationären Handel als auch in den Onlineshops vergeblich. Kein Wunder, ordneten doch die Drogeriemarktketten jüngst einen (vorläufigen) Verkaufsstopp von Cannabis-Produkten an. Rechtliche Unklarheiten und mögliche negative Folgen des Verkaufs stehen als ausschlaggebender Grund im Raum.

dm und Rossmann verbannen Cannabis-Produkte aus Sortiment

Die Begeisterung für Cannabidiol-Produkte breitete sich auch in den Drogeriemärkten von dm und Rossmann aus. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage hielt noch vor wenigen Monaten fünf- bzw. zehnprozentiges CBD-Öl Einzug in die Regale der Märkte und ins Sortiment der Onlineshops. dm entschied sich für das Öl der Marke “Limucan”, Rossmann hingegen für das von “nutree”.  Diese Produkte machten kürzlich jedoch ihren Abflug, nachdem die beiden Handelsunternehmen die Öle sang- und klanglos aus ihrem Sortiment verbannt hatten.

Behörden nahmen CBD-Branche unter die Lupe

Der Grund für den Tritt auf die Bremse ist die rechtliche Unklarheit, was den Verkauf von CBD-Öl betrifft. Lebensmittelbehörden haben zudem Anfang des Jahres die Grenz- und Richtwerte von Cannabidiol-Produkten in Deutschland überprüft. In der CBD-Branche hätten Behörden Stichproben genommen und Razzien durchgeführt, wie Murad Salameh, Geschäftsführer von Limucan dem Onlinemagazin utopia.de verrät. Um auf Nummer sicher zu gehen, verließen dm und Rossmann die rechtliche Grauzone. Nicht zuletzt, um mögliche Strafverfolgungen und Imageschäden zu vermeiden.

EU stuft CBD als “zulassungspflichtig” ein

Dass die beiden Drogerie-Riesen die Öle nicht mehr verkaufen, könnte noch einen weiteren Grund haben. Die EU-Kommission stuft Cannabidiol als sogenanntes „Novel Food“ (neuartiges Lebensmittel) und somit als zulassungspflichtig ein. Für Novel Foods gelten bestimmte Kennzeichnungspflichten, außerdem sind sie als “nicht verkehrsfähig” eingestuft. Ein Zulassungsverfahren wäre notwendig. “Unterm Strich geht es darum, Cannabidiol vom Markt zu nehmen, damit es nur noch als pharmazeutischer Stoff verkauft werden kann”, sagt Murad Salameh. Wie das Onlinemagazin utopia.de berichtet, versucht die CBD-Branche nun, sich gegen die Einschränkungen zu wehren unter anderem hat sich ein Verband an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gewandt.

CBD: Rechtliche Lage in Deutschland und Österreich

Cannabis-Produkte, die einen THC-Gehalt von 0,2 Prozent überschreiten, dürfen nicht vertrieben werden. Produkte mit “minimalem Gehalt an THC”, worunter auch CBD fällt, sind für den “gewerblichen und wissenschaftlichen” Zweck durchaus nutzbar. Allein der Verkauf für den nicht-kosmetischen Eigengebrauch sprich Verzehr ist demnach verboten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte lässt ein Hintertürchen offen: Produkte wie zum Beispiel Kaugummis und Kosmetika, die CBD enthalten, bleiben im Verkauf.

CBD ist in Österreich erlaubt und erfreut sich steigender Beliebtheit. Es unterliegt – anders als THC – nicht dem Arznei- bzw. Suchtmittelgesetz. Produkte können bis dato damit legal ver- und gekauft werden, solange sie nicht als Medizinprodukt oder Arznei angeboten werden. Der Grenzwert des THC-Gehalts liegt bei 0,3 Prozent.

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DM und Rossmann verbannen Cannabis Produkte aus Regalen

https://utopia.de/dm-rossmann-cannabis-cannabidiol-oel-118938

https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/auf-druck-der-behoerden-dm-und-rossmann-nehmen-cannabis-produkte-aus-dem-sortiment-ab-sofort_id_10628567.html

https://www.chip.de/news/dm-Rossmann-nehmen-Cannabis-Produkte-aus-dem-Verkauf_166853776.html

https://fm4.orf.at/stories/2856920/

https://www.netcoo.com/direct-selling/novel-food-verordnung-hat-die-pharmalobby-jetzt-auch-cbd-produkten-den-kampf-angesagt/

 

“Diese Studie ist aufregend”, meint Bethany Gomez, Forschungsdirektorin der Brightfield Group. Die Rede ist von einer bislang größten durchgeführten Umfrage zum Thema “CBD als Medikamentenersatz”. 42 Prozent der CBD-Anwender gaben an, dass sie gebräuchliche Medikamente wie Tylenol, Ibuprofen und stärkere verschreibungspflichtige Schmerzmittel absetzen konnten, nachdem sie zu CBD gewechselt hatten. 80 Prozent der Nutzer stuften die Wirkung von CBD-Produkten als “sehr oder extrem effektiv” ein.

2.400 Teilnehmer befragt

Ein Team des Marktforschungsunternehmens Brightfield Group führte die bislang größte Umfrage zu Cannabidiol durch. Dazu wurden 2.400 registrierte Benutzer von “HelloMD”, einer Website für Bildung und Befürwortung von medizinischem Cannabis, befragt. Die Umfrage ergab, dass 55 Prozent der CBD-Nutzer Frauen waren, während Männer THC-dominante Produkte bevorzugten. Dr. Perry Solomon ist Chefarzt von HelloMD. Er teilte mit, dass die Befragten CBD hauptsächlich für die Behandlung von Schlafstörungen, Angstzuständen, Depressionen und Gelenkschmerzen eingenommen hätten.

Interesse an CBD steige exponentiell

Was das Patienteninteresse an Cannabidiol betrifft, ist sich Dr. Solomon bewusst: “Wir sehen einen exponentiellen Anstieg des Interesses an CBD-Produkten in unserer Patientengemeinschaft insbesondere bei Frauen. Während wir noch viel über CBD zu lernen haben, können wir diese eine Tatsache nicht ignorieren. Die Mehrheit derjenigen, die heute CBD-Produkte verwenden, hat einen großen Nutzen das hat weitreichende Konsequenzen.”

CBD könnte “effektive Alternative” sein

Im Zuge der Umfrage gaben 42 Prozent aller Befragten an, dass sie herkömmliche Arzneimittel wie Tylenol, Ibuprofen und stärkere verschreibungspflichtige Schmerzmittel absetzten, nachdem sie erfolgreich zu CBD gewechselt hatten. Über 80 Prozent der Befragten stuften die Produkte als “sehr oder extrem effektiv” ein, da sie eine erhebliche Linderung ihrer Beschwerden wahrgenommen hätten; nur drei Prozent gaben “wenig bis gar keine Wirkung” an. “Diese Studie ist aufregend, weil sie zeigt, dass es einen riesigen, kaum erschlossenen Markt für CBD-Produkte gibt, der das Leben vieler Menschen verbessern könnte”, sagte Forschungsdirektorin Bethany Gomez und ergänzt: “Mit weiterer Forschung und öffentlicher Aufklärung könnte CBD für viele Menschen eine effektive Alternative sein …”

Quellen und weiterführende Links

Mehr zur Umfrage:

https://cbdratgeber.de/news/studie-zeigt-cbd-stellt-grosse-konkurrenz-fuer-pharmaindustrie-dar

https://ministryofhemp.com/blog/cbd-vs-pharmaceuticals

https://bewusst-vegan-froh.de/studie-zeigt-fast-die-haelfte-der-cannabis-anwender-muessen-keine-verschreibungspflichtige-medikamente-mehr-einnehmen

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Ein Lichtblick in der Krebsforschung? Englische Wissenschaftler nahmen für eine Studie die Auswirkung von Cannabidiol auf das Tumorwachstum bei Krebspatienten unter die Lupe. Das Ergebnis: vielversprechend! In 92 % der 119 Fälle kam es zu deutlichen klinischen Reaktionen. Die Einnahme von CBD konnte in vielen Fällen positive Effekte mit sich ziehen und verbesserte den Allgemeinzustand von Probanden. Nebenwirkungen auf das CBD blieben in allen Fällen aus.

Studie über Wirksamkeit von CBD macht Hoffnung

Bislang führten Wissenschaftler die meisten Studien über die Wirksamkeit von Cannabidiol bei einer Krebserkrankung im Reagenzglas oder an Tieren durch. Englische Wissenschaftler hatten pharmazeutisches, synthetisches CBD hingegen direkt an Probanden getestet und gewährten unlängst Einblicke in die Testberichte. Die gute Nachricht: Das Ergebnis brachte einen Hoffnungsschimmer mit sich, hatten die Wissenschaftler doch in 92 % der 119 Fälle deutliche klinische Reaktionen an Studienteilnehmern beobachten können.

So lief die CBD-Studie an Menschen ab

Rückblickend nahmen 119 Krebspatienten mit soliden Tumoren pharmazeutisches, synthetisches Cannabidiol in öligen Tropfen ein. Die Konzentration lag bei fünf Prozent. Ein Tropfen enthielt 1 mg synthetisches CBD in Form eines neutralen Öles. Die Probanden nahmen das CBD-Öl an drei aufeinander folgenden Tagen zu sich im Anschluss daran folgte eine dreitägige Pause. Was die Menge betraf, so lag diese im Durchschnitt bei 10 mg pro Tag. Die exakte Dosierung hing freilich vom Status der Erkrankung ab. Die minimale Anwendungsdauer betrug sechs Monate. Auf eigenen Wunsch erhielten 28 Personen nur CBD als Behandlungsmaßnahme; andere Patienten nahmen zusätzlich das Cannabinoid-haltige Medikament “Sativex” oder auch andere Medikamente ein.

Aufschlussreiche Anhaltspunkte für Forschung

Die Krebs-Studie unterstreicht, dass sich zirkulierende Tumorzellen bei manchen Patienten verringerten. In anderen Fällen nahm die Tumorgröße ab, wie wiederholte Scans bestätigten. Obwohl sich in 92 % der Fälle Verbesserungen einstellten, heißt das nicht, dass CBD DAS natürliche Wundermittel gegen Krebszellen ist. Dennoch stellen die Ergebnisse wichtige und interessante Anhaltspunkte für weitere Studien der Krebsforschung dar. Zudem berichteten viele Krebspatienten, wie sie mithilfe von CBD als natürlich ergänzende Behandlungsmethode ihren Appetit steigern und ihre Übelkeit lindern konnten; und das alles ohne Nebenwirkungen in Bezug auf CBD.

Therapie-Option bei Brustkrebs und Hirntumor

Nach der Untersuchung verschiedener Krebsarten kamen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass CBD eine potenzielle Therapie-Option für Patienten speziell bei Brustkrebs oder Glioblastom sei. Vor allem dann, wenn konventionelle Therapien keine Wirkung zeigen würden. Zwar ist CBD bei Brustkrebs und Glioblastomen (bösartiger Hirntumor) sowie bei allen anderen Formen von Krebs keine Alternative zur herkömmlichen Krebstherapie, aber durchaus eine natürlich ergänzende Behandlungsmethode.

Mehr zur Studie:

https://www.leafly.de/krebs-studie-zur-wirksamkeit-von-cbd/

https://www.hanf-magazin.com/medizin/cannabinoide/cbd-in-der-medizin/aktuelle-studie-zur-wirksamkeit-von-cbd-bei-krebs

https://freie-medien.tv/studie-erstmalig-cbd-an-krebspatienten-erfolgreich-getestet/

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